Gemeinsam lernten Eltern und Kinder bei e:du (Eltern und du) – mitten aus dem Alltag heraus. Auf einer spannenden Reise durch vertraute Lebenswelten entdeckten die Teilnehmenden des 1. Kurses spielerisch Sprache, Zeit und Zusammenhänge. Alltagsnah, praxisorientiert und mit viel Freude erlebten die Teilnehmenden, wie Lernen im Tandem funktioniert und nachhaltig wirkt.
Gemeinsam haben wir das Umfeld der Kinder erkundet: Kita, Supermarkt, Spielplatz, Kinderarzt und die Straße boten zahlreiche Anlässe, Sprache aktiv einzusetzen und zu erweitern. Ein erstes Gefühl für Zeit entstand durch die Themen Jahreszeiten, Wochentage und Weihnachten. So wurde Sprache greifbar und sinnvoll in den Alltag eingebettet.
„Kinder lernen Sprache besonders nachhaltig, wenn sie eng mit vertrauten Alltagssituationen verknüpft ist.“
Veronika Zech, Elternbegleiterin
Der Einstieg erfolgte in einer großen Runde mit Liedern, Reimen, Gruppenspielen und Bilderbüchern. Das gemeinsame Erleben schuf eine vertrauensvolle Atmosphäre und machte Lust darauf, Sprache aktiv auszuprobieren und weiterzuentwickeln.
Im Anschluss teilten sich Eltern und Kinder nach Alter auf und arbeiteten im Tandem mit unterschiedlichen Materialien. Dabei standen das gemeinsame Tun und das Lernen voneinander im Mittelpunkt:
- Zahlen entdecken mit Duplosteinen, Wattebällchen und Spielgeld
- Feinmotorik fördern durch Schneiden, Fädeln, Stecken und Sortieren
- Sprache spielerisch stärken mit Reimspielen, Dobble, Bilderdominos und Liedern wie „Schneeflöckchen“
- Alltagssituationen nachspielen in der Kuscheltierpraxis, im Einkaufsladen, an der Burgerstation oder in der Eisdiele
- Praktische Ideen für zu Hause: Obst und Gemüse selbst schneiden, Snackteller gestalten und eigene Einkaufslisten erstellen
Im Frühjahr 2026 soll der 2. Kurs stattfinden. Bei Interesse könnt ihr euch an Veronika Zech wenden.



Dieses Angebot ist Teil des Projektes „ElternChanceN – Der Karlsruher Weg der Elternbegleitung“ und wird im Rahmen des Programms „ElternChanceN – mit Elternbegleitung Familien stärken“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


